Mittwoch, 15. Juli 2015

8. und 9. Tag Monte Sibillini

Castelluccio heißt der Ort, den wir heute mit dem Auto besichtigt haben. Er liegt auf einer Hochebene in 1500 Metern Höhe, etwa 45 Minuten von unserem neuen Campingplatz entfernt. Hier werden Linsen angebaut und im Juni soll die ganze Fläche vielfarbig durch die Linsenfelder erblühen.
Der Naggi hat mächtig zu schaffen, bis wir oben sind. Es erwartet uns eine alpenähnliche Landschaft. Auf einem Berg sind sogar noch Schneereste zu sehen. Und: es regnet!

Der Ort selber liegt in der Hochebene noch mal auf einem Hügel und ist offensichtlich eine Touristattraktion. Busse aus Perugia, vollgeparkte Parkflächen, Dutzende von Motorrädern und 20-30 Trattorien, Bars, Restaurants auf engstem Raum. Quasi im Niemandsland. Weit und breit nichts, außer Hochebene und Linsenfelder.

Atmosphäre wie am Mummelsee im Schwarzwald, meint Stefan. Da fahren auch alle hin, an schönen Sonntagen gibt es keinen Parkplatz mehr, es gibt eine Gaststätte und eine Pommesbude und alle fragen sich, warum denn bloß alle hier her fahren. Es ist wie im Krimi: „Weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen!“, lockt unweigerlich die Leute an. Was gibt es hier, was man nicht sehen soll?

Na, jedenfalls hat es uns gefallen, einfach, weil man so ein kleines Touristenzentrum inmitten der Pampa nicht vermutet. Und weil es geregnet hat, haben wir auch gleich einen Parkplatz gefunden und es waren nicht ganz so viele Menschen da. Und die Landschaft ist beeindruckend, diese Bergriesen, grün bewaldet bis zur Baumgrenze, das erwartet man in Italien nicht.



Campingplatz in Preci, Umbrien, Sibillinische Berge





Entspannung pur, was zu lesen und vor allem: kühle Nächte!


Hochebene bei Castelluccio

Linsenfelder

Es ist regelrecht frisch soweit oben, 1500 Meter Höhe.

bisschen düster





auf dem Weg nach Castelluccio

Die Hochebene mit den Linsen

Linsen

Linsen vom Mohn und blauen Blumen überdeckt

Der Ort selber, immer ein Touristentreff


Soll ein Ausgangspunkt für Wanderer und Drachenflieger sein. Wir sehen hauptsächlich Autos.

Abkürzung - lieber nicht!






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