Sonntag, 12. Juli 2015

3. Tag Wandern

Gegen erhebliche Widerstände in den eigenen Reihen, konnte schlielich doch noch eine nachmittägliche Wanderung durchgesetzt werden. Zum "Passo di Lupo" auf dem "Monte Conero", schlappe 500 Meter hoch. Gut, es waren 30 Grad. Gut, wir hatten am Vormittag schon eine kleine Radtour gemacht und die ging steil hinunter und steil wieder hinauf. Aber trotzdem: Man muß doch seine Umgebung kennen lernen! Also rafften wir uns auf und wurden mit schönem "Millionärsblick" belohnt, was wohl daher rührt, dass selbst hier oben, in diesem unwegsamen Gelände, ein paar Villen, verdeckt hinter Zäunen und Büschen, am Hang liegen mit sicherlich traumhaften Blick auf das Meer und die Küste.
Jetzt wackeln Stefans Knie und Vera will nach Hause. Naja, nicht wirklich. Nur im Moment, war halt anstrengend, so ganz gegen den mediterranen Schlenderrhythmus, der uns schon erfaßt hat.

Zum Campigplatz gibt es zu sagen, dass er ausgebucht ist. Wir haben zufällig einen der letzten Plätze bekommen, fast direkt am Meer. Der Vorteil ist, dass es noch außerhalb der Hochsaison ist, so dass die ganzen Schulkinder und Teenies fehlen. Der Nachteil ist, dass sie durch Familien mit Kleinkindern unterhalb des schulpflichtigen Alters ersetzt werden. Und eines von diesen Blagen schreit immer! Dazu diese Zikaden! Können die nicht mal das Gezirpe sein lassen!
Ansonsten ist es sehr schön, warm, aber nicht zu heiß und ab 23.30 Uhr herrscht eine himmlische Nachtruhe. Vorher belustigt der Clown die Bambini und bringt sich noch einmal richtig zum Schreien, aber so ist das halt in Bella Italia.









Blick von Sirolo aus auf den Monte Conero





Blick von ebenda in Richtung Pescara



Man kann auch ein Hotel buchen ...


Wunderschön, aber man muß erst mal hinunter kommen.


Auf dem Weg zum Gipfel


Ein Wildparkranger versperrt uns den Zugang. Müssen die immer so grimmig gucken?

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